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Der kleine Prinz

Anastasia

Der kleine Prinz

geheimnisvoll - gefühlsstark - knallbunt

Ein Musical von Jean-Claude Séférian, frei nach dem Buch von Antoine de Saint-Exupéry

Der Kindheitstraum eines jungen Mannes zerschlägt sich. Eigentlich will er Maler werden, doch die Erwachsenen drängen ihn dazu, etwas Vernünftiges zu lernen. So gibt er seine künstlerischen Ambitionen auf und wird Pilot. Bei einem Flug über der Sahara kommt er in ein Unwetter. Der Motor seines Flugzeugs erleidet einen Schaden, der ihn zu einer Notlandung inmitten der Wüste zwingt. Als er wieder zur Besinnung kommt, erscheint aus dem Nichts ein kleiner Kerl. „Bitte, zeichne mir ein Schaf!“, das sind die ersten Worte, die er an den Piloten richtet.

Nach und nach erfährt dieser mehr von dem geheimnisvollen kleinen Reisenden, seinem Planeten und dieser Rose, die zwischen Vulkanen, Affenbrotbäumen und Sonnenuntergängen verwurzelt ist. Ihre Beziehung zueinander ist kompliziert. Er umsorgt sie, gießt sie und will sie schützen. Doch sie begegnet ihm wenig tugendhaft. Sie gibt sich stolz, launig und spitzfindig. Mit ihrer übertriebenen Empfindsamkeit drangsaliert sie den kleinen Prinzen im gemeinsamen Alltag, was ihn nicht froh werden lässt. Dass sie ihn liebt, hatte sie ihm vorenthalten. So entschließt sich der kleine Prinz, sie und seinen Planeten zu verlassen.
Die Suche nach einem wahren Freund führt das Kind auf eine bizarre Reise durch die Galaxie. Extravagante Menschentypen wie der König, der Trinker, die Geschäftsleute, die Laternenanzünderin oder der Geograph begegnen ihm. Für diese einsamen Planetenbewohner zählt nur der oberflächliche Schein. Das Wesen der Dinge bleibt ihnen verborgen, auch das Wesen der Freundschaft. Endlich kommt er auf der Erde an, wo ihm eine Schlange den Biss der Erlösung anbietet und wo er lernen muss, dass es neben seiner Rose noch tausend andere Rosen gibt, die nicht mit seiner geliebten Blume auf seinem kleinen Planeten vergleichbar sind. Erst die Begegnung mit dem Fuchs lässt ihn verstehen, was wahre Freundschaft, was Miteinander-Vertraut-Sein wirklich bedeuten. Nämlich die Fähigkeit, hinter die Dinge zu blicken, so dass auch das Schaf zu erkennen ist, das in einer geschlossenen Kiste hockt. „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Jetzt weiß er, dass er seine Rose liebt. Der Pilot ahnt, dass die Zeit des Abschieds näher rückt. Er ängstigt sich davor, denn auch er hat sich mit dem geheimnisvollen Prinzen vertraut gemacht.